Die 6 Grundregeln des Instagrams: So geht Marketing mit Instagram richtig

Im Prinzip ist Instagram wie ein großes Bilderbuch, denn visueller Content steht hier klar im Mittelpunkt. Über relevante Hashtags kann er promotet werden und Stories oder Videos erlauben es, mehr als nur statische Eindrücke zu posten. Damit Sie alle Vorteile von Instagram Marketing ausnützen können, sollten Sie allerdings ein paar goldene Regeln beachten.

Grundregeln für Instagram als Marketingkanal

Ein Unternehmen, das Instagram Marketing betreiben will, muss zuallererst eine Sache bedenken: Instagram ist kein Verkaufsort. Wenn Sie also planen, ausschließlich Produktfotos zu posten, ist das im Prinzip nichts anderes als Anzeigenwerbung – und die bekommen Instagram-User schon zur Genüge im Alltag vorgesetzt. Bevor wir dazu näher ins Detail gehen, hier die Grundregeln auf einen Blick:

  • Link(s) in der Biographie aktuell halten
  • Einen einheitlichen Auftritt hinlegen
  • Die Optik auf die Brand Identity abstimmen
  • Regelmäßig hochwertigen Content posten
  • CTAs und Geo-Tags nutzen
  • Zeit in die Follower investieren

Statt offensichtlicher Werbung sollte Instagram eher als Plattform genutzt werden, die Brand Identity zu vermitteln und so das Interesse der User zu gewinnen. Damit diese dann im besten Fall auf Ihrer Firmenseite landen, sollten Sie in der Bio auf dem Profil immer aktuelle Links zu einer bestimmten Landingpage bereitstellen. Dort ist nämlich – abgesehen von Sponsored Content bzw. Anzeigen – der einzige Ort auf Instagram, an dem Links tatsächlich klickbar sind.

1. Einheitlich bleiben

Sie zeigen beim Instagram Marketing Ihre Markenidentität. Das heißt auch, dass Ihr Instagram-Auftritt einheitlich ist. Verwenden Sie immer den gleichen Filter und versuchen Sie, in der Galerie Ihres Profils ein möglichst stimmiges Farbkonzept umzusetzen. Sind zum Beispiel alle Fotos in Schwarz-Weiß gehalten, wirkt es mehr als seltsam, wenn dazwischen einzelne Bilder in knalligen Farben auftauchen.

Das Farb- und Filterkonzept sollte natürlich zu Ihrer Branche passen. In der Fashion- und Beautyszene sind zum Beispiel Pastelltöne beliebt, Lebensmittel-Postings wiederum werden gerne bunt gestaltet und so weiter. Falls Sie sich jetzt fragen, wie um alles in der Welt Sie nun das passende Konzept für Ihr Unternehmen finden sollen: keine Sorge – we got this.

2. Präsent bleiben

Wir können Ihnen außerdem verraten, dass erfolgreiches Instagram Marketing Regelmäßigkeit erfordert. Ein Unternehmensprofil darf auf keinen Fall einschlafen, denn seine bloße Existenz lockt leider noch keine Interessenten an. 1-2 Postings pro Tag haben sich für viele Branchen bewährt, allerdings sollten Sie hier immer ein Auge darauf haben, wie es die Konkurrenz mit der Frequenz hält.

Bevor Sie aber hektisch etwas online stellen, einfach nur, um im Rennen zu bleiben: Bitte nicht. Lieblos aufbereiteter Content fällt negativ auf und wirkt unprofessionell. Das ist wie mit den verwackelten Handyfotos, die Mama und Papa so gerne via Whatsapp schicken: Gut gemeint, schlecht gemacht. Und sicher nicht geeignet für Marketingzwecke.

3. Abwechslungsreich bleiben

Gutes Instagram Marketing bedeutet darüber hinaus, all die kleinen Basics anzuwenden: Fordern Sie durch Call-to-actions zum Markieren, Kommentieren oder zum Besuch der Seite auf. Auch wenn es vielleicht unwahrscheinlich klingt: Das funktioniert tatsächlich. Außerdem sollten Sie Geo-Tags nutzen, denn wenn Sie eine bestimmte Location angeben, erhöht das die Sichtbarkeit des Posts. Und Mobile First ist natürlich Pflicht, denn Instagram wird vorwiegend auf mobilen Geräten genutzt.

4. Kommunikativ bleiben

Last but not least eine letzte große Regel zum Instagram Marketing: Vernachlässigen Sie nie den sozialen Aspekt dieser Social-Media-Plattform. Wer auf Instagram erfolgreich sein will, darf sich nicht zu schade sein, Zeit in Kommentare und Likes zu investieren. Gelegentliche Reposts sind auch gut, um neue User zu erreichen, allerdings gehört es zum guten Ton, die Quelle anzugeben. Offiziell vorgeschrieben ist das zwar nicht, aber es kommt deutlich besser an, den Urheber zu erwähnen.

5. Hashtags benutzen

Hashtags sind längst nicht mehr nur auf Twitter, sondern auch auf Instagram vertreten, wo theoretisch bei jedem Post bis zu 30 Stück möglich sind und die Reichweite wesentlich erhöhen können. Coole Sache, heißt das also „je mehr, desto besser“? Nein, definitiv nicht.

Finden Sie stattdessen die relevantesten Hashtags zu Ihrem Themaheraus und setzen Sie nur 4-6 davon in die Bildunterschrift – fertig. Am natürlichsten wirken die Hashtags, wenn sie sinnvoll in den Text eingebettet sind, das ist allerdings kein Muss. Falls Sie noch weitere Hashtags unterbringen wollen, können Sie das in einem Bildkommentar tun.

Wenn Sie im Hashtag-Business ganz vorne mitspielen wollen, sollten Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben. Hashtags unterliegen Trends, deshalb reicht es nicht, einmalig eine Favoritenliste anzulegen und sich dann nur noch daran zu orientieren.

Gleichzeitig gibt es natürlich Dauerbrenner wie den Throwback Thursday (#tbt) oder Thank God It’s Friday (#tgif), die Sie bei Gelegenheit einstreuen können. Oder Sie beweisen Kreativität und etablieren Ihren ganz eigenen, firmenspezifischen Hashtag: Erlaubt ist, was Sinn ergibt. Das heißt übrigens auch, dass selbst ins Leben gerufene Hashtags möglichst kurz und leicht verständlich sein sollten. Kreationen wie #hierkoennteeinhashtagstehen sind nicht gerade catchy oder interessant – Ziel verfehlt.

6. Stories und Videos

Neben Bildcontent erlaubt es Instagram auch, Videomaterial zu posten. Bis zu 1 Minute lang darf der Clip sein, dann beginnt er wieder von vorne. In 60 Sekunden lässt sich schon einiges unterbringen, allerdings sollten Sie hier darauf achten, es nicht zu übertreiben.

Ein User, der sonst im Sekundentakt von einem Bild zum nächsten scrollt, wird wahrscheinlich keine allzu lange Verweildauer bei Videocontent haben. Wenn Sie ein Video posten, sollte es also wirklich to the point und der Inhalt knackig verpackt sein.

Ganz anders ist es da schon mit den Instagram Stories. Wer auf die Storyleiste am Bildschirmrand tippt, ist sich bewusst, dass kurze Clips auftauchen können. Eine Story bleibt für 24 Stunden online, kann dann aber als Highlight im eigenen Profil gespeichert werden.

Der große Vorteil des Story-Formats ist die authentische Wirkung, denn was hier gepostet wird, ist längst nicht so perfektioniert wie die Posts im Feed. Hier können Sie (mehr oder weniger) ungefiltert Ihre Marke in Szene setzen, indem Sie zum Beispiel von Live-Events berichten oder einen Mitarbeiter-Takeover starten, bei dem eine bestimmte Person den Account für einen gewissen Zeitraum übernimmt.

Bonus: Instagram und Influencer Marketing

Wo Marketing über Instagram betrieben wird, ist der nächste Influencer nicht weit – oder? Tatsache ist, dass gerade bei Instagram Influencer-Marketing sehr gut funktionieren kann. Eine Person mit hoher Reichweite, also mindestens 15.000 Followern, zeigt sich dabei mit einem gewissen Produkt und wird dafür bezahlt. Wenn diese meinungsbildende Person es schafft, Menschen zum Engagement zu bringen, ist der Werbeeffekt enorm.

 

Es gibt hier allerdings ein großes Aber: Influencer ist nicht gleich Influencer. Eine hohe Followerzahl sagt noch nichts aus, denn diese Follower können auch ganz einfach erkauft sein und dementsprechend im Marketing keinen Mehrwert bieten. Was Sie wollen, ist schließlich eine Influencer-Fangemeinde, die bereit ist, durch Kommentare und Likes Ihre Reichweite zu erhöhen.

Bezüglich Authentizität ist zu sagen, dass ein Influencer werbende Beiträge immer durch Begriffe wie „Advertorial“ als solche kennzeichnen muss. Der Werbecharakter wird also durchaus kommuniziert, was aber die Follower meist nicht stört, wenn das Gesamtbild stimmt.

Und was kostet nun so ein Abstecher ins Influencer Marketing? Das hängt ganz vom Bekanntheitsgrad der jeweiligen Person ab, aber auch von der Branche. Letztendlich sollten Sie gut überlegen, ob für Ihr Unternehmen das Instagram Marketing mit Influencern denn tatsächlich sinnvoll ist. In dieser Entscheidung beraten und unterstützen wir Sie natürlich gerne.

Brauche ich eine Agentur für Instagram Marketing?

Man möchte meinen, an dieser Stelle hätten wir schon alles verraten und Sie könnten eigentlich gleich selbst loslegen mit dem Instagram Marketing. Nun ja, sagen wir so: Sie könnten schon. Sie könnten aber auch auf unsere Hilfe vertrauen und sich damit ziemlich viel Zeit sparen.

Wir als Social-Media-Agentur wissen, was den perfekten Instagram-Auftritt eines Unternehmens ausmacht und setzen ihn verlässlich und effizient um. Eine einheitliche Optik, regelmäßige Postings zum perfekten Zeitpunkt, präzise Analyse der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse: All diese Schritte nehmen wir Ihnen ab. So steigt die Relevanz Ihrer Beiträge und damit der Faktor, der Ihre Sichtbarkeit laut Instagram-Algorithmus am stärksten beeinflusst.

Wir können Ihnen zudem eine professionelle und zielgerichtete Analyse von Instagram Analytics bieten. Diese Statistiken stehen dann zur Verfügung, wenn man einen Business-Account nutzt und ermöglichen eine laufende Optimierung des Profils. Hier bekommen Sie zum Beispiel Informationen über Followerwachstum, Reichweite und Engagement der einzelnen Beiträge.

 

Wenn Sie all diese Schritte allein gehen möchten, sollten Sie definitiv genau wissen, was zu tun ist. Erfolgreiches Instagram Marketing hängt wie jeder andere Auftritt in sozialen Netzwerken von einer lückenlosen Strategie und konstantem Zeitinvestment ab – so einfach ist das. Noch einfacher wird es nur, wenn Sie gemeinsam mit uns in die bunte Welt von Instagram eintauchen. Versprochen.

Instagram mag auf den ersten Blick wirken wie ein nettes, farbenfrohes Fotoalbum, das sich mit wenig Aufwand füllen lässt. Tatsächlich steckt dahinter aber ein wesentlich größerer Aufwand, wie auch erfolgreiche Influencer immer wieder in Interviews klarstellen. In diesem Sinne: Instagram Marketing funktioniert nur ganz oder gar nicht. Und wir? Wir halten es eindeutig mit „ganz“. Sie wollen mehr wissen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

(Übrigens: An dieser Stelle könnte ein „cooler“ Hashtag stehen, der Ihnen beweisen soll, wie gut unser Insta-Game ist. Das ist es auch, keine Frage – aber wir sind ja hier nicht auf Instagram!)

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